ISO bei der Aufnahme und bei der Entwicklung

Film rolls with visible ISO ratings on an outdoor bench

Die ISO-Einstellung bei der Aufnahme gibt dem Belichtungsmesser vor, wie viel Licht der Film erhalten soll. Eine Entwicklungsanweisung sagt dem Labor dagegen, ob es die Verarbeitung anpassen soll.

ISO bei der Aufnahme und bei der Entwicklung – Berlin Photo Studio
ISO bei der Aufnahme und bei der Entwicklung – Berlin Photo Studio

Wenn du die Kamera von ISO 400 auf 800 umstellst, ohne das Labor zu informieren, belichtest du den Film lediglich um eine Stufe knapper.

Was sich verändert

Bei einer abgestimmten Push-Verarbeitung wird knapper belichtet und stärker entwickelt. Bei einer abgestimmten Pull-Verarbeitung wird reichlicher belichtet und schwächer entwickelt.

Wann es hilfreich ist

Eine klare Trennung verhindert ungenaue oder widersprüchliche Angaben an das Labor.

Wichtige Grenzen

  • Kameras übermitteln dem Labor nicht, welche ISO-Einstellungen verwendet wurden
  • Die DX-Codierung kann die ISO-Einstellung automatisch vorgeben
  • Aufnahmen mit unterschiedlichen ISO-Einstellungen auf demselben Film lassen sich nicht getrennt entwickeln
  • Die Entwicklung verändert nicht die ursprüngliche Empfindlichkeit des Films
  • Notiere deine Belichtungseinstellungen

Häufig gestellte Fragen

Lässt sich damit jedes Foto retten?

Nein. Nutzbar sind nur Informationen, die der Film aufgenommen hat beziehungsweise die im entwickelten Negativ erhalten sind.

Sollte ich das Labor vorher informieren?

Immer dann, wenn du bewusst von der Nennempfindlichkeit abweichst.

Wo erfahre ich mehr?

Mehr dazu: eine falsche ISO-Einstellung bei Film.

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