Das übliche Kleinbildformat nutzt eine Bildfläche von 24 × 36 mm. Halbformat- und Panoramakameras verwenden denselben 35-mm-Film anders.

Eine Patrone enthält normalerweise 24 oder 36 Aufnahmen und lässt sich in Kompakt-, Messsucher- und Spiegelreflexkameras verwenden.
Wissenswertes
- Auch als Filmtyp 135 bezeichnet
- Perforierte Ränder
- Patronen mit oder ohne DX-Codierung
- 24 oder 36 Aufnahmen im Standardformat
- Verschiedene Entwicklungsverfahren
Entwicklung und Scannen
Das Format bestimmt nicht die Chemie. Prüfe, ob der Film C-41, ECN-2, Schwarzweiß, E-6 oder ein anderes Verfahren benötigt.
So funktioniert eine Kleinbildpatrone
35-mm-Film für die Fotografie wird als Typ 135 verkauft. Einschließlich der perforierten Ränder ist er 35 mm breit. Eine Kamera im üblichen Kleinbildformat belichtet darauf etwa 24 × 36 mm pro Aufnahme. Die Patrone schützt den unbelichteten Film. Die Kamera zieht ihn durch das Bildfenster und wickelt ihn Bild für Bild auf die Aufwickelspule.
Die meisten Filme bieten 24 oder 36 Aufnahmen im Standardformat. Sorgfältiges Einlegen kann eine zusätzliche Aufnahme ermöglichen. Wird die Kamera vor dem Rückspulen geöffnet, können mehrere Bilder durch Lichteinfall verschleiern. Halbformatkameras nutzen ungefähr die halbe übliche Bildbreite und ermöglichen auf demselben Film etwa doppelt so viele Fotos.
DX-Codierung und manuelle ISO-Einstellung
Das schwarz-silberne Muster auf vielen Patronen ist der DX-Code. Kompatible Kameras lesen daraus die Filmempfindlichkeit und teilweise die Aufnahmezahl. Ältere oder vollständig manuelle Kameras nutzen diesen Code nicht; dort stellst du ISO selbst ein. Fehlt der DX-Code, wählen manche Automatikkameras einen festen Standardwert. Prüfe das in der Bedienungsanleitung, statt von einer bestimmten Einstellung auszugehen.
Eine ausführliche Erklärung findest du unter So funktioniert der DX-Code und in unserem Vergleich von Filmen mit ISO 100, 200, 400 und 800.
Kleinbild-, Halbformat- und Panoramakameras
Der Film bleibt 35 mm breit, doch die Kamera bestimmt die belichtete Bildfläche. Kleinbildkameras nutzen die bekannten 24 × 36 mm. Halbformatkameras bringen auf ungefähr derselben Breite zwei Hochformatbilder unter. Panoramakameras belichten breitere Bilder und liefern deshalb weniger Aufnahmen pro Film. Das Labor muss die tatsächlichen Bildränder erkennen, um Scans auszurichten und ungewöhnliche Formate nicht zu durchschneiden.
Was die Verfahrensangabe bedeutet
„35 mm“ bezeichnet das Format, nicht die Entwicklungschemie. Farbnegativfilm nutzt normalerweise C-41, Kinofilm kann ECN-2 erfordern, klassischer Schwarzweißfilm braucht einen passenden Schwarzweißentwickler und Diafilm meist E-6. Gib dem Labor immer die Originalpatrone oder ein gut lesbares Foto ihres Etiketts.
Häufige Probleme beim ersten Film
- Der Filmanfang wurde nicht sicher befestigt, sodass der Film gar nicht weitertransportiert wurde.
- Die Kamerarückwand wurde vor dem Rückspulen geöffnet.
- Die ISO-Einstellung wich von der Filmempfindlichkeit ab, ohne dass eine Entwicklungsanweisung gegeben wurde.
- Die Rückspulentriegelung wurde nicht gedrückt, sodass Widerstand entstand oder der Film riss.
- Ein batterieabhängiger Verschluss löste nicht richtig aus.
Beobachte beim Weitertransport die Rückspulkurbel oder die Filmtransportanzeige. Bewegung ist ein hilfreicher Hinweis darauf, dass der Film tatsächlich durch die Kamera läuft, ersetzt aber keinen vollständigen Funktionstest.
Häufig gestellte Fragen
Kann Berlin Photo Studio das übernehmen?
Ja. Wir entwickeln und scannen Kleinbildfilm in verschiedenen Verfahren.
Sollte ich Format und Verfahren vor der Bestellung bestimmen?
Ja, soweit möglich. Fotografiere Etiketten und Verpackungen. Öffne unbekannten belichteten Film niemals bei Tageslicht.
Wo erfahre ich mehr?
Mehr dazu: Ratgeber zu Filmformaten.
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