Emma Fiacchini im Porträt: Film, Bildbearbeitung und Zusammenarbeit

Porträt von Emma Fiacchini aus dem Team für Fotografie und Bildredaktion bei Berlin Photo Studio

Fotografie ist für Emma Fiacchini selten nur eine einzige Aufgabe. Sie kann bedeuten, ein Bild zu gestalten, ein Set vorzubereiten, ein Negativ zu scannen, eine Datei zu bearbeiten, Lichtgestaltung zu vermitteln oder jemandem zu helfen, sich vor der Kamera wohlzufühlen. Emma gehört seit der Gründung zum Berlin Photo Studio. Ihre kreative Zusammenarbeit mit dem Team begann schon vor der Eröffnung.

Porträt von Emma Fiacchini im Berlin Photo Studio
Emma Fiacchini arbeitet in den Bereichen Fotografie, Bildbearbeitung, Scannen und Vermittlung.

Fotografie als verbindende Sprache

Emma hat sich schon immer für unterschiedliche Kunstformen interessiert. Die Fotografie wurde zur Sprache, die sie miteinander verbindet: Sie ermöglicht ihr, Ideen auszudrücken und zugleich Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.

Ihre Arbeit umfasst kommerzielle Aufträge, persönliche Projekte, Studioproduktionen und Aufnahmen vor Ort. Diese Vielfalt hat ihre Anpassungsfähigkeit geprägt. Motiv, Licht und Situation ändern sich; entscheidend bleibt, zu verstehen, welches Bild daraus entstehen soll.

„Zum Berlin Photo Studio zu kommen, fühlte sich wie eine natürliche Fortsetzung an.“

Eine Zusammenarbeit, die vor dem Studio begann

Emma und Emiliano arbeiteten bereits in einem anderen Studio zusammen, bevor das Berlin Photo Studio eröffnete. Der Wechsel an den neuen Ort war deshalb weniger ein Neuanfang als die Gelegenheit, eine bestehende kreative Zusammenarbeit zu einem größeren Projekt weiterzuentwickeln.

Sie hat die Entwicklung des Studios von Anfang an miterlebt und mitgeprägt, wie dort Produkte und Menschen fotografiert werden, wie es visuell kommuniziert und Vertrauen zu Kunden aufbaut. Besonders schätzt sie die Momente, in denen das Team gemeinsam Inhalte entwickelt oder nach einer neuen Richtung sucht. Eine noch unfertige Idee wird von mehreren Seiten hinterfragt und gewinnt dabei an Klarheit und Stärke.

Was macht Emma im Berlin Photo Studio?

Ihre Aufgaben liegen an verschiedenen Stellen des fotografischen Prozesses:

  • Bilder für die Website, soziale Medien, Produkte und Studioprojekte gestalten
  • Filme scannen und Fotos passend zum vorgesehenen Verwendungszweck bearbeiten
  • Mit Kunden im Studio und vor Ort arbeiten
  • Grundlagen der Fotografie, Stilllebenfotografie und Studiolicht vermitteln

Was all diese Aufgaben verbindet, ist Sorgfalt. Ein Scan ist mehr als eine technische Umwandlung, ein Porträt mehr als eine Lichtübung. Bei beidem geht es darum, zu verstehen, was die fotografierende oder porträtierte Person mit dem fertigen Bild ausdrücken möchte.

Schwarzweiß-Studioporträt von Emma Fiacchini
Ein ausgewähltes Studioporträt von Emma Fiacchini.

Von der Digitalfotografie zum Film

Bevor Emma zum Berlin Photo Studio kam, fotografierte sie fast ausschließlich digital. Durch die Arbeit im Studio wurden analoge Verfahren nach und nach Teil ihres Alltags. Heute fotografiert sie ihre persönlichen Projekte auf Film.

Dabei ging es nicht einfach darum, die Kamera zu wechseln. Film brachte einen langsameren Rhythmus, neue materielle Möglichkeiten und einen anderen Umgang mit Ungewissheit. Auch der Weg von der Belichtung über das Negativ bis zum fertigen Bild wurde dadurch greifbarer.

Wie geht es weiter?

Emma möchte ihre persönliche fotografische Arbeit weiterentwickeln und aus einem Projekt ein Fotobuch machen. Das passt zu ihrer bisherigen Arbeitsweise: einzelne Bilder so zusammenzuführen, dass daraus ein eigenständiges Werk und eine zusammenhängende Geschichte entstehen.

Entdecke weitere Arbeiten im Profil von Emma Fiacchini oder besuche ihr Portfolio.

Häufige Fragen

Welche Aufgaben hat Emma Fiacchini im Berlin Photo Studio?

Sie arbeitet in der Fotografie, Bildbearbeitung, Filmdigitalisierung und Kundenbetreuung und gibt Fotografie-Workshops.

Fotografiert Emma auch analog?

Ja. Früher fotografierte sie vorwiegend digital, ihre aktuellen persönlichen Projekte entstehen jedoch auf Film.

Woran arbeitet Emma als Nächstes?

Sie entwickelt ein persönliches Fotoprojekt, aus dem ein Fotobuch entstehen soll.

Was diese Geschichte zur analogen Fotografie beiträgt

Dieser Beitrag ist mehr als ein Porträt oder eine Empfehlung. Er zeigt, wie sich fotografische Praxis durch Wiederholung, Neugier und den Austausch mit anderen entwickelt. Achte auf die Entscheidungen hinter der Arbeit: Warum wurde eine bestimmte Kamera gewählt? Wie hat die Bildauswahl die Reihenfolge verändert? Und was wurde am tatsächlichen Negativ oder Abzug gelernt?

Diese Entscheidungen können Fragen für die eigene Praxis anregen, ohne dass du den Stil einer anderen Person kopieren musst.

Eine einfache Übung zur Reflexion

  1. Wähle ein Bild oder einen Gedanken aus diesem Artikel, der dir im Gedächtnis bleibt.
  2. Beschreibe ohne Fachsprache, was dich daran anspricht.
  3. Benenne eine konkrete gestalterische Entscheidung, die zu diesem Gefühl beiträgt.
  4. Gehe derselben Frage in einer kleinen Fotoserie, einer Bearbeitung oder einem Druck nach.
  5. Notiere, was sich verändert hat, als die Arbeit eine greifbare Form bekam.

So wird dieser Beitrag zu einem Ausgangspunkt für die eigene Arbeit, statt nur gelesen und wieder vergessen zu werden.

Baue dir eine persönliche Sammlung von Anregungen auf

Notiere dir Fotografen, Bücher, Gespräche, Ausstellungen und Abzüge, die dich beeinflussen. Halte das konkrete Bild, die Seite oder die Idee fest, nicht nur den Titel. Mit der Zeit zeigen wiederkehrende Themen, was dich wirklich beschäftigt.

Verbinde Inspiration mit eigener Arbeit: Mache für jede gesammelte Anregung eine Aufnahme, einen Kontaktbogen, eine Bildauswahl oder einen Abzug. Deine Sammlung wird dann nützlich, wenn sie deine Arbeit verändert.

Fragen für die weitere Arbeit

  • Worauf richtet diese Person oder dieses Werk die Aufmerksamkeit?
  • Welche Entscheidungen wirken bewusst getroffen statt bloß zeitgemäß?
  • Was gewinnt die Arbeit durch Film oder einen physischen Abzug?
  • Wie verändert Zusammenarbeit das Ergebnis?
  • Was davon lässt sich mit der vorhandenen Ausrüstung ausprobieren?

Du musst nicht alles sofort beantworten. Gute gestalterische Fragen können dich über viele Filme hinweg begleiten.

Weitere Ratgeber: Beatrice Testa: Lernen durch analoge Praxis; Developing Stories mit Michele Cerioni.

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